Töpferkurse in Zürich von Terra e Mani

Die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer in Verbindung, ein Objekt entstehen zu lassen, kontemplative Momente geniessen, diese Sinnlichkeit, die Hände in der Erde, das Erforschen der Charaktereigenschaften der Materialien, Formen zu kreieren und mit Farben zu experimentieren, geduldiges Warten verbunden mit ungeduldiger Vorfreude, um dann die Magie der Unberechenbarkeit im Spiel mit der Alchemie beim öffnen des Brennofens zu bestaunen.

Terra e Mani – Keramik-Atelier in Zürich

Willkommen bei Terra e Mani! Unser Keramikstudio ist ein Ort der Kreativität und des handwerklichen Arbeitens, geprägt von Freude am Gestalten, Liebe zum Material und der Wertschätzung für traditionelles Handwerk.

Hier entstehen Gebrauchskeramik, keramische Leuchten und Objekte, die aus einer vertieften Auseinandersetzung mit Form, Oberfläche und Prozess hervorgehen. Der Werkstoff Ton steht im Zentrum. Seine Offenheit und Widerständigkeit verlangen Aufmerksamkeit und Erfahrung. Mit Achtsamkeit und Geduld baut jeder Arbeitsschritt auf dem vorhergehenden auf, von der Herstellung der Form bis zum Brand als Teil eines sorgfältigen Prozesses, in dem Material, Zeit und Handwerkskunst zusammenwirken.

Terra e Mani ist aus dem Wunsch entstanden, einen Ort zu schaffen, an dem genau diese Form der Arbeit möglich ist.

Gestaltung und Herstellung

Im Atelier entstehen Objekte, die im Gebrauch bestehen und im Raum wirken. Gebrauchskeramik, freie Arbeiten und keramische Leuchten werden mit einem klaren Fokus auf Proportion, Materialität und Oberfläche entwickelt.

Form entsteht durch Wiederholung und Verfeinerung. Glasuren werden über längere Zeiträume erarbeitet und präzise auf Formen abgestimmt. Der Brennprozess macht diese Entscheidungen sichtbar und schliesst jede Arbeit ab.

Neben eigenständigen Arbeiten entstehen auch individuelle Projekte für Innenräume und spezifische Anforderungen. Im Zentrum steht die Frage, wie ein Objekt langfristig funktioniert und sich in einen Kontext einfügt.

Wer Keramik in Zürich sucht, die aus einem klaren gestalterischen Prozess hervorgeht, findet in Terra e Mani einen direkten Ansprechpartner.

Keramikkurse in Zürich

Die Weitergabe von Wissen ist ein fester Bestandteil des Ateliers. Die Keramikkurse in Zürich richten sich an Menschen, die den Werkstoff Ton nicht nur anwenden, sondern verstehen möchten.

Die Arbeit an der Drehscheibe, das Aufbauen von Formen und der Umgang mit Glasuren werden als zusammenhängender Ablauf vermittelt. Entscheidend ist das Verständnis für Material, Timing und die vielen kleinen Entscheidungen im Prozess.

In einer ruhigen, fokussierten Atmosphäre begleiten wir die Teilnehmenden beim Erlernen dieses anspruchsvollen Handwerks. So können handwerkliche Präzision, gestalterische Entwicklung und ein eigener Ausdruck wachsen.

Das offene Keramikstudio

Terra e Mani bietet eine professionelle Umgebung für alle, die regelmässig mit Ton arbeiten möchten. Dafür stellen wir in unserem Atelier Arbeitsplätze zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht das selbstständige Arbeiten, um die verschiedenen Prozesse zu erlernen, stetig zu verfeinern und eine eigene gestalterische Handschrift zu entwickeln.

Unsere offene Atmosphäre eröffnet Raum für Inspiration und gegenseitiges Lernen. Durch Begegnungen und Gespräche teilen wir Erfahrungen, machen Prozesse sichtbar und denken Ideen gemeinsam weiter. So entsteht ein Umfeld, in dem kollegialer Austausch selbstverständlich ist und neue Ansätze direkt aus der Praxis heraus wachsen.

Für alle, die in Zürich und Umgebung mit Keramik arbeiten oder diesen Zugang vertiefen möchten, ist das Atelier von Terra e Mani ein Ort, an dem genau das möglich wird.

Haltung und Herkunft

Unsere Wege zur Keramik beginnen an unterschiedlichen Punkten, verbunden durch die gemeinsame Freude am Material und am Experimentieren.

Conny fand früh eine Verbindung zum Ton und vertiefte ihr Arbeiten in einer dreimonatigen, intensiven Ausbildung an der weltweit bekannten Keramikschule La Meridiana in der Toskana. Diese Zeit prägte ihr Verständnis von Material, Form und Prozess nachhaltig. Ergänzend dazu entwickelte sie ihre Fähigkeiten in verschiedenen Aufbau- und Drehtechniken bei renommierten Keramikerinnen kontinuierlich weiter.

Ihr Schaffen wird getragen von Neugier und dem Wunsch, neue Formen, Oberflächen und gestalterische Möglichkeiten zu erforschen. Im Zentrum steht das Ausloten von Grenzen, das Spiel mit organischen Formen, Strukturen und Glasuren sowie die Suche nach Techniken, die den Objekten Tiefe, Bewegung und eine eigene haptische Präsenz verleihen.

Manuel fand den Zugang zur Keramik durch die gemeinsame Arbeit im Atelier, angetrieben von der Faszination, die Möglichkeiten des Materials zu verstehen. Seine Herangehensweise ist stark vom Experiment geprägt. Besonders prägend waren Weiterbildungen bei renommierten Künstlern sowie die tägliche Praxis an der Drehscheibe, wobei sein Fokus auf klaren Formen und der Entwicklung anspruchsvoller Kristallglasuren liegt.

Unser Schaffen verbindet Intuition und Experiment, Aufmerksamkeit und Geduld. Wir verstehen Keramik als Prozess, der sich nicht vollständig kontrollieren lässt, sondern im Tun entwickelt. Viele Werke brauchen Monate, um sich zu entfalten. Aus dieser bewussten Langsamkeit erwächst die Qualität unserer Arbeit. Sie hinterlässt feine, unverkennbare Nuancen, die aus jedem einzelnen Objekt ein echtes Unikat machen.

Terra e Mani,
das sind wir:

Conny

Conny Wettstein

Ton begleitet mich seit vielen Jahren. Was als Neugier begann, ist heute mein Handwerk und ein fester Teil meines Alltags.

Meine ersten Erfahrungen habe ich im Handaufbau gesammelt. Dort habe ich entdeckt, wie vielseitig Ton sein kann und wie viel Freude es macht, mit den eigenen Händen etwas entstehen zu lassen. Dieses Gefühl hat mich nicht mehr losgelassen.

Um tiefer einzutauchen, führte mich mein Weg nach Italien. An der Keramikschule La Meridiana in der Toskana verbrachte ich drei intensive Monate an der Drehscheibe. Diese Monate haben mir gezeigt, dass gutes Handwerk Zeit und Geduld braucht. 

Seitdem bilde ich mich kontinuierlich weiter. Ich besuche regelmässig Dreh- und Handaufbaukurse, unter anderem bei den renommierten Künstlerinnen, Sabine Classen und Zsuzsa Füzesi. Es begeistert mich, neue Techniken kennenzulernen, andere Herangehensweisen zu erleben und dabei den eigenen Blick immer wieder zu hinterfragen. Ich schätze den Austausch mit anderen Menschen, denn jede Begegnung eröffnet neue Perspektiven.

Aus all diesen Erfahrungen und dem Wunsch, einen eigenen Ort zum arbeiten zu haben, ist Terra e Mani entstanden. Gemeinsam mit Manuel haben wir unser Atelier aufgebaut. Es ist ein Ort, an dem gearbeitet, ausprobiert, gelernt und gelacht wird. Hier entstehen Unikate. Und nicht jedes Stück gelingt so, wie man es sich vorgestellt hat, aber gerade darin steckt oft die wertvollste Erfahrung.

Diese Freude am Arbeiten mit Ton möchte ich weitergeben. In meinen Kursen geht es nicht um Perfektion. Es geht darum, das Material kennenzulernen, Vertrauen in die eigenen Hände zu entwickeln und Schritt für Schritt den eigenen Ausdruck zu finden.

Manuel

Manuel Lamora

Als wir unser erstes, kleines Atelier einrichteten, hatte ich keinerlei Erfahrung mit Ton. Durch Conny, die mir die ersten Handgriffe an der Drehscheibe zeigte, öffnete sich für mich völlig unerwartet eine Welt, die mich sofort in ihren Bann zog.

Besonders fasziniert mich an diesem Handwerk die fast unendliche Vielfalt an gestalterischen Möglichkeiten sowie der bewusst entschleunigte, achtsame Umgang mit dem Material. Meine Arbeit lebt von Neugier und Geduld. Ich liebe es, die Grenzen der Werkstoffe auszuloten und im Tun unerwartete Schönheit zu entdecken. Die Alchemie der Glasuren, das Spiel mit Farben und Strukturen sowie die ständige Suche nach neuen Ausdrucksformen prägen meinen Weg.

Mein aktueller Fokus liegt auf der Entwicklung von Kristallglasuren. Das Anlegen von Testreihen, das Mischen und Erproben neuer Rezepturen sowie das genaue Dokumentieren dieser Abläufe ist für mich eine sinnstiftende und erdende Tätigkeit. Manche Entwicklungen ziehen sich über Monate. Gerade in dieser Langsamkeit entsteht eine besondere Tiefe.

Kristallglasuren sind für mich eine Lektion in Geduld. Im Ofen verbinden sich Hitze und Zeit zu Mustern, die sich nicht erzwingen lassen. Jedes Stück wird so zu einer Momentaufnahme des Flüchtigen. Es ist ein stilles Zeugnis des perfekten Unperfekten.