Töpferkurse in Zürich von Terra e Mani

Terra e Mani – Keramik-Atelier & Studio in Zürich

Terra e Mani ist ein Keramikatelier in Zürich, in dem Material, Gestaltung und handwerkliche Praxis zusammenfinden. Hier entstehen Gebrauchskeramik, keramische Leuchten und Objekte, die aus einer vertieften Auseinandersetzung mit Form, Oberfläche und Prozess hervorgehen. Der Werkstoff Ton steht im Zentrum. Seine Offenheit und Widerständigkeit verlangen Aufmerksamkeit und Erfahrung. Jeder Arbeitsschritt baut auf dem vorhergehenden auf. Drehen, Trocknen, Glasieren und Brennen greifen ineinander und machen Keramik zu einem zusammenhängenden Prozess. Terra e Mani ist aus dem Wunsch entstanden, einen Ort zu schaffen, an dem genau diese Form der Arbeit möglich ist.

Gestaltung und Herstellung von Keramik in Zürich

Im Atelier entstehen Objekte, die im Gebrauch bestehen und im Raum wirken. Gebrauchskeramik, freie Arbeiten und keramische Leuchten werden mit einem klaren Fokus auf Proportion, Materialität und Oberfläche entwickelt.

Form entsteht durch Wiederholung und Verfeinerung. Glasuren werden über längere Zeiträume erarbeitet und präzise auf Formen abgestimmt. Der Brennprozess macht diese Entscheidungen sichtbar und schliesst jede Arbeit ab.

Neben eigenständigen Arbeiten entstehen auch individuelle Projekte für Innenräume und spezifische Anforderungen. Im Zentrum steht die Frage, wie ein Objekt langfristig funktioniert und sich in einen Kontext einfügt.

Wer Keramik in Zürich sucht, die aus einem klaren gestalterischen Prozess hervorgeht, findet in Terra e Mani einen direkten Ansprechpartner.

Keramikkurse in Zürich

Die Weitergabe von Wissen ist ein fester Bestandteil des Ateliers. Die Keramikkurse in Zürich richten sich an Menschen, die den Werkstoff Ton nicht nur anwenden, sondern verstehen möchten.

Die Arbeit an der Drehscheibe, das Aufbauen von Formen und der Umgang mit Glasuren werden als zusammenhängender Ablauf vermittelt. Entscheidend ist das Verständnis für Material, Timing und die vielen kleinen Entscheidungen im Prozess.

Die Kurse finden in einem konzentrierten Rahmen statt und werden eng begleitet. So entsteht Raum für Präzision, Entwicklung und einen eigenständigen Zugang zur Keramik.

Keramikstudio in Zürich

Terra e Mani bietet eine professionelle Umgebung für alle, die regelmässig mit Ton arbeiten möchten. Deshalb bieten wir in unserem Atelier auch Arbeitsplätze für Töpfer:innen an.

So entsteht gleichzeitig ein Umfeld, in dem Austausch selbstverständlich ist. Prozesse werden sichtbar, Erfahrungen geteilt und neue Ansätze entwickeln sich oft aus der Praxis heraus.

Diese Verbindung aus Konzentration und Offenheit bildet die Grundlage für eine langfristige Arbeit mit Keramik. Für alle, die in Zürich mit Keramik arbeiten oder diesen Zugang vertiefen möchten, ist das Atelier von Terra e Mani ein Ort, an dem genau das möglich wird.

Haltung und Herkunft

Unsere Wege zur Keramik beginnen an unterschiedlichen Punkten.

Conny fand früh eine Verbindung zum Material und vertiefte ihr Arbeiten in einer dreimonatigen, intensiven Ausbildung an der weltweit bekannten Keramikschule La Meridiana in der Toskana. Diese Zeit prägte ihr Verständnis von Form, Prozess und Material nachhaltig. Ergänzend dazu vertiefte sie ihr Arbeiten im Modellieren bei renommierten Keramikerinnen.

Manuel fand den Zugang zur Keramik erst durch die gemeinsame Arbeit im Atelier, getragen von Neugier und dem Wunsch, die Möglichkeiten des Materials zu verstehen. Seine Praxis ist stark vom Experiment geprägt. Besonders prägend sind Weiterbildungen bei renommierten Künstlern sowie die eigene Praxis an der Drehscheibe, mit Fokus auf besondere Formen und der Entwicklung von Kristallglasuren.

Unsere Haltung entsteht im Arbeiten selbst. Sie verbindet Intuition und Experiment, Aufmerksamkeit und Geduld. Wir verstehen Keramik als Prozess, der sich nicht vollständig kontrollieren lässt, sondern im Tun entwickelt.

Viele Werke brauchen Monate, um sich zu entfalten. In dieser Langsamkeit entsteht eine Tiefe, die sich in den Oberflächen und Strukturen der Stücke zeigt.

Unsere Herkunft zeigt sich nicht nur in unseren unterschiedlichen Wegen, sondern in dem, was daraus gemeinsam entsteht.

Terra e Mani,
das sind wir:

Conny

Conny Wettstein

Seit fünf Jahren begleitet mich das Töpfern – mehr als ein Handwerk, eine tiefe Leidenschaft. Was mich von Anfang an berührte, war die Sinnlichkeit des Materials: roher Ton, weich und formbar, eine stille Einladung zur Begegnung. Die Arbeit damit ist ein Dialog – zwischen Hand und Form, Gefühl und Technik, Geduld und Intuition.

Anfänglich nahm ich an einigen Kursen im Handaufbau teil, neugierig, forschend, mit dem Wunsch, tiefer einzutauchen. Schließlich folgte ich diesem inneren Ruf – und reiste für drei intensive Monate in die Toskana, an die renommierte Keramikschule La Meridiana. Dort, umgeben von Olivenhainen und toskanischem Licht, fand ich zur Drehscheibe.

Und es war mehr als nur ein Kurs. Es war der Moment, in dem ich wusste: Das ist mein Weg. Die stille Konzentration, das rhythmische Drehen, das Entstehen eines Gefässes aus einem klumpen Erde – all das hat mich endgültig ergriffen.

Seither widme ich mich mit Hingabe diesem Element – und habe mir meinen lang gehegten Traum erfüllt: der Aufbau eines eigenen Keramikateliers, welches Manuel und ich uns zusammen erarbeitet haben. Ein Ort, an dem Ideen Form finden, an dem Hände sehen lernen und aus Erde Kunst wird.

Manuel

Manuel Lamora

Bis wir unser erstes Atelier in Zürich-Oerlikon einrichteten, hatte ich bis dahin keinerlei Erfahrung mit Keramik. Durch Conny, die mir die ersten Handgriffe an der Drehscheibe zeigte, öffnete sich für mich völlig unerwartet eine Welt, die mich sofort in ihren Bann zog.

Besonders fasziniert mich an der Keramik die fast unendliche Vielfalt an gestalterischen Möglichkeiten sowie der bewusst entschleunigte und achtsame Prozess bei der Erschaffung von Keramik. Meine Arbeit lebt von Neugier und Geduld. Ich liebe es, die Grenzen der Materialien auszuloten und im Prozess unerwartete Schönheit zu entdecken. Die Alchemie der Glasuren, das Spiel mit Farben und Strukturen, und die ständige Suche nach neuen Ausdrucksformen prägen meinen künstlerischen Weg.

Mein aktueller Fokus liegt auf der Entwicklung neuer Kristallglasuren. Das Anlegen von Testreihen, das Mischen und Erproben neuer Rezepturen sowie das genaue Dokumentieren dieser Prozesse ist für mich eine sinnstiftende und entschleunigende Tätigkeit. Manche Entwicklungen ziehen sich über Monate und gerade in dieser Langsamkeit entsteht für mich eine besondere Tiefe.

Die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer in Verbindung, ein Objekt entstehen zu lassen, kontemplative Momente geniessen, diese Sinnlichkeit, die Hände in der Erde, das erforschen der Charaktereigenschaft der Materialien, Formen zu kreieren und mit Farben zu experimentieren, geduldiges Warten verbunden mit ungeduldiger Vorfreude, um dann die Magie der Unberechenbarkeit im Spiel mit der Alchemie beim öffnen des Brennofens zu bestaunen.