Terra e Mani
KERAMIK-ATELIER IN ZÜRICH
Terra e Mani gibt es seit dem Jahr 2021. Du findest uns an der Dachslernstrasse 61 in Zürich-Altstetten, zentral gelegen und gut erreichbar mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (mit der Tramlinie 2 und 20 oder dem Bus 31, Haltestelle Farbhof).
Mit Leidenschaft und Sorgfalt gestalten wir in unserer Werkstatt kunstvolle Keramikobjekte und Gebrauchsgegenstände. Die Welt der Keramik ist vielseitig und voller Leben. Jeder Handgriff eröffnet neue Möglichkeiten, denn das Material überrascht, fordert heraus und inspiriert immer wieder aufs Neue. Genau diese Dynamik macht die Töpferei für uns so faszinierend, weil sie ein kreativer Prozess ist, der nie stillsteht und uns stetig weiterlernen lässt. Wir testen Grenzen, spielen mit Proportionen, entwickeln Glasuren, die beim Brennen unerwartete Farben und Strukturen offenbaren. Das Atelier wird zum Labor, der Ofen zur Bühne der Verwandlung.
In unserem gemütlichen Atelier bieten wir auch Arbeitsplätze für Töpfer:innen an. Es stehen fünf Töpferscheiben und ein grosszügiger Arbeitstisch bereit, ein perfekter Ort, um an eigenen Projekten zu arbeiten und neue Ideen umzusetzen.
Zudem bieten wir für alle Anfänger welche schon lange einmal mit Ton arbeiten wollten, Schnupperkurse und Einführungskurse an der Drehscheibe sowie Handaufbau an.
Gerne öffnen wir unsere Türen für dich, um dir unsere Keramik und unser Atelier persönlich zu präsentieren. Komm vorbei und damit wir uns nicht verpassen, schreib uns doch eine kurze Nachricht, wann du kommen möchtest. Wir freuen uns auf deinen Besuch!
Die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer in Verbindung, ein Objekt entstehen zu lassen, kontemplative Momente geniessen, diese Sinnlichkeit, die Hände in der Erde, das erforschen der Charaktereigenschaft der Materialien, Formen zu kreieren und mit Farben zu experimentieren, geduldiges Warten verbunden mit ungeduldiger Vorfreude, um dann die Magie der Unberechenbarkeit im Spiel mit der Alchemie beim öffnen des Brennofens zu bestaunen.
Terra e Mani,
das sind wir:

Conny Wettstein
Seit fünf Jahren begleitet mich das Töpfern – mehr als ein Handwerk, eine tiefe Leidenschaft. Was mich von Anfang an berührte, war die Sinnlichkeit des Materials: roher Ton, weich und formbar, eine stille Einladung zur Begegnung. Die Arbeit damit ist ein Dialog – zwischen Hand und Form, Gefühl und Technik, Geduld und Intuition.
Anfänglich nahm ich an einigen Kursen im Handaufbau teil, neugierig, forschend, mit dem Wunsch, tiefer einzutauchen. Schließlich folgte ich diesem inneren Ruf – und reiste für drei intensive Monate in die Toskana, an die renommierte Keramikschule La Meridiana. Dort, umgeben von Olivenhainen und toskanischem Licht, fand ich zur Drehscheibe.
Und es war mehr als nur ein Kurs. Es war der Moment, in dem ich wusste: Das ist mein Weg. Die stille Konzentration, das rhythmische Drehen, das Entstehen eines Gefässes aus einem klumpen Erde – all das hat mich endgültig ergriffen.
Seither widme ich mich mit Hingabe diesem Element – und habe mir meinen lang gehegten Traum erfüllt: der Aufbau eines eigenen Keramikateliers, welches Manuel und ich uns zusammen erarbeitet haben. Ein Ort, an dem Ideen Form finden, an dem Hände sehen lernen und aus Erde Kunst wird.

Manuel Lamora
Bis wir unser erstes Atelier in Zürich-Oerlikon einrichteten, hatte ich bis dahin keinerlei Erfahrung mit Keramik. Durch Conny, die mir die ersten Handgriffe an der Drehscheibe zeigte, öffnete sich für mich völlig unerwartet eine Welt, die mich sofort in ihren Bann zog.
Besonders fasziniert mich an der Keramik die fast unendliche Vielfalt an gestalterischen Möglichkeiten sowie der bewusst entschleunigte und achtsame Prozess bei der Erschaffung von Keramik. Meine Arbeit lebt von Neugier und Geduld. Ich liebe es, die Grenzen der Materialien auszuloten und im Prozess unerwartete Schönheit zu entdecken. Die Alchemie der Glasuren, das Spiel mit Farben und Strukturen, und die ständige Suche nach neuen Ausdrucksformen prägen meinen künstlerischen Weg.
Mein aktueller Fokus liegt auf der Entwicklung neuer Kristallglasuren. Das Anlegen von Testreihen, das Mischen und Erproben neuer Rezepturen sowie das genaue Dokumentieren dieser Prozesse ist für mich eine sinnstiftende und entschleunigende Tätigkeit. Manche Entwicklungen ziehen sich über Monate und gerade in dieser Langsamkeit entsteht für mich eine besondere Tiefe.